Unter Dach und Fach

DIE BENSHEIMER FIRMA KERN ENTWICKELT SMART TERMINALS FÜR SMARTE STÄDTE. DORT KÖNNEN KUNDEN 24 STUNDEN TÄGLICH AN SIEBEN TAGEN DIE WOCHE PAKETE UND ANDERE LIEFERUNGEN ABHOLEN.

Der Online-Handel boomt. Die neue Bestelllust der Deutschen dauert weiter an. Seit der Jahrtausendwende hat sich das Paketvolumen fast verdoppelt. 2020 erwarten Experten knapp vier Milliarden Sendungen im Jahr. Bequem für die Kunden und gut für die Kassen der großen Versandkonzerne. Aber auch für die Kurier- und Paketdienste stellt dieser Trend eine Herausforderung dar.

Ganzer Artikel: BA-Stadtmagazin 4-19-ST-Bericht

Reisepässe und Personalausweise jetzt am Automaten abholen

  • Bürgerbüro der Stadt Ludwigsburg baut Service aus
  • Projekt hat in Deutschland Pilotcharakter

Ludwigsburg.| Die Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger können ihre Personalausweise und Reisepässe ab Donnerstag, 4. April, rund um die Uhr beim Bürgerbüro abholen – dank eines neuen, digitalen Ausgabeterminals. Dieser Service hat in Deutschland Pilotcharakter und wird zunächst für ein Jahr getestet.

Das Ausgabeterminal steht vor dem Ludwigsburger Bürgerbüro – in einer Gebäudenische zwischen den Häusern Wilhelmstraße 7 und 9. Seine Funktionsweise lässt sich mit der einer Paketstation vergleichen: Bei Antragstellung im Bürgerbüro entscheidet sich der Bürger für die Abholung seines Ausweisdokuments am Ausgabeterminal. Daraufhin wird sein Datensatz, bestehend aus Name, Geburtsdatum, Fingerabdruck und Kontaktdaten mit Mobilfunknummer oder E-Mail-Adresse, in einem webbasierten System gespeichert. Das System generiert außerdem eine Buchungsnummer.

Wenn die Ausweisdokumente von der Bundesdruckerei beim Bürgerbüro eintreffen, legen die Mitarbeitenden sie zu zweit – im Vier-Augen-Prinzip – in das Terminal. Dafür legitimieren sich die Verwaltungsmitarbeitenden zunächst durch das Einlesen von zwei sogenannten Transponderkarten am Terminal. Danach scannen sie den Barcode mit der Buchungsnummer ein, woraufhin sich ein leeres Fach öffnet.

Mit dem Schließen der Fachtür wird automatisch eine SMS oder E-Mail an den Antragsteller versendet. Diese Nachricht informiert ihn darüber, dass der Ausweis im Terminal liegt. Außerdem enthält die Nachricht einen PIN-Code. Ab dem Versenden der Nachricht liegen die Dokumente für sieben Kalendertage im Ausgabeterminal bereit.

Bei der Abholung gibt der Antragsteller zunächst den PIN-Code ein. Anschließend wird er zum Einlesen des Fingerabdrucks aufgefordert. Nach erfolgreichem Abgleich der Daten öffnet sich das Fach, in dem das Dokument liegt.

„Mit dem Ausgabeterminal bauen wir den Service für Ludwigsburgs Bürgerinnen und Bürger weiter aus“, sagt Oberbürgermeister Werner Spec. „Wir nutzen die digitalen Möglichkeiten, um den Menschen das Leben einfacher zu machen. Insbesondere für Berufstätige ist die Abholung am Terminal ein großer Vorteil.“ Natürlich können die Ausweisdokumente auch nach wie vor am Schalter abgeholt werden.

Eine städtische Arbeitsgruppe aus Mitarbeitenden des Fachbereichs Bürgerdienste sowie des Fachbereichs Organisation und Personal hat das Projekt zusammen mit der Kern GmbH, einem Schweizer Familienunternehmen mit Tochtergesellschaft in Bensheim, umgesetzt. Bei der Projektpartnersuche konnte die Stadtverwaltung auf das Innovationsnetzwerk Living LaB zurückgreifen, in der die Kern GmbH als Partner mitwirkt. Im Innovationsnetzwerk arbeiten die Stadt Ludwigsburg, Partner aus Wirtschaft, Industrie und Forschungseinrichtungen zusammen. Das Ziel: über Modellprojekte innovative, digitale Lösungen zu finden und diese im Stadtraum unter realen Bedingungen zu erproben. Dabei steht stets der Nutzen der Bevölkerung im Mittelpunkt.

Bislang ist am Terminal nur die Abholung von Dokumenten möglich. Für die Antragstellung ist es nach wie vor nötig, zu den Öffnungszeiten ins Bürgerbüro zu kommen. Der Grund hierfür: Von Seiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bestehen bei der Onlinebeantragung Bedenken wegen der eindeutigen Identifikation des Antragstellers.

Wenn die Ausweisabholung über das Terminal gut funktioniert, wird die Stadtverwaltung es nach der einjährigen Testphase dauerhaft einsetzen. Die Abholung am Terminal soll außerdem auf weitere Dokumente, wie etwa Aufenthaltstitel oder standesamtliche Urkunden, ausgedehnt werden.

Für den Zeitraum der Testphase stellt die Firma Kern der Stadt Ludwigsburg das Terminal kostenlos zur Verfügung. Die Stadt zahlt lediglich einen Betrag für Softwareanpassungen. Im Anschluss an die Testphase kann die Stadt das Terminal erwerben.

 

Quelle: Die Webzeitung Ludwigsburg

Pässe gibt es jetzt am Automaten

Bundesweit einmaliges Projekt: Ab heute ist es Bürgern möglich, ihre neuen Ausweise jederzeit an einem Terminal abzuholen.

„Die Bürger Ludwigsburgs schwelgen im absoluten Luxus“, sagte Erster Bürgermeister Konrad Siegfried gestern, als das neue Ausweisterminal des Bürgerbüros vorgestellt wurde.

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Kühl- und Gefrierterminals – clever und smart

In Deutschland werden täglich über 10 Mio. Pakete versandt – Tendenz steigend – und die Innenstädte leiden dabei zunehmend unter Stau, Lärm und Umweltbelastungen. Die neuen 24/7-Smart-Terminals von Kern zeigen, wie es anders geht. Mit seinem offenen Betreibermodell bietet das Unternehmen einen Weg aus dem „Zustellwahnsinn“.

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Schließfach für alle Fälle

Schließfach für alle Fälle – Bensheimer Kern GmbH verkauft Abholterminals / Konkurrenz für DHL und Amazon

Bensheim. Sie sind groß, gelb und stehen an Straßenrändern oder Supermarktparkplätzen: Insgesamt 3400 Packstationen gibt es deutschlandweit. Der Paketdienstleister DHL hat das System hierzulande bekannt gemacht. Was 2001 in den Pilotstädten Mainz und Dortmund begann, hat sich längst etabliert. DHL zählt Ende der vergangenen Jahres über acht Millionen registrierte Kunden. Bis vor Kurzem war die Tochter der Deutschen Post AG der unangefochtene Platzhirsch, doch jetzt kommt Konkurrenz.

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Der Kühlschrank an der U-Bahn-Station

Kern Gmbh – Verpackungsspezialist testet Terminal für Lebensmittel / Abholung auf dem Nachhauseweg

Madrid/Bensheim (ain). Die Kern GmbH erweitert ihr Geschäftsfeld: Der Spezialist für Verpackungslösungen vertreibt seim Kurzem auch Selbstbedienungs-Terminals für Abholung von Paketen. In Deutschland hat der Logistiganbieter DHL das System mit seinen mittlerweile 3200 Packstationen bekannt gemacht. Hier setzt die Kern GmbH an und bietet ein ähnliches Produkt an. Zielgruppen sind Logistikunternehmen, Einzelhändler, Immobiliengesellschaften und Kommunen. Im Gegensatz zu DHL ist ein offenes System angedacht, das viele Anbieter gemeinsam nutzen.

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Neue Zustellwege für die Paketflut

Packstationen und Paketkästen für Mietshäuser geplant

bü. DÜSSELDORF, 29. Mai. Gunnar Anger legt großen Wert darauf, dass „sein“ Unternehmen in erster Linie ein IT-Anbieter sei und kein Konkurrent der großen Deutschen Post DHL. Andererseits: Hinter der ParcelLock GmbH stehen drei Rivalen der Post, nämlich die Paketdienste DPD, GLS und Hermes, die jeweils mit einem Drittel beteiligt sind. Und wenn Anger Erfolg haben will, müssen seine Kunden mit ihren Paketkästen und Packstationen natürlich gegen den Bonner Briefriesen bestehen.

Seine Kunden sind Hersteller wie Burg-Wächter und Kern, für die das junge Hamburger Unternehmen digitale Schließanlagen entwickelt. Anders als die Kästen der Post, die nur den eigenen Zustellern offenstehen, können die Nutzer sie mit dem ParcelLock-System für beliebige Paket- und Lieferdienste freischalten. Das hilft Online-Shoppern allerdings wenig, wenn die Pakete mit DHL kommen: Denn die Deutsche Post, die mit 40 Prozent Marktanteil der mit Abstand größte Paketdienst ist, verweigert jede Zusammenarbeit.

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Kern mit smarten Lösungen

Kern: Smarte Lösungen von der ersten bis zur letzten Meile

Das Bensheimer Unternehmen befindet sich im größten Wandel seiner Unternehmensgeschichte. Kuvertierlösungen für mittleres und hohes Volumen bilden nach wie vor das Hauptgeschäft, werden aber durch den Siegeszug der Digitalisierung stark beeinflusst. Kern Geschäftsführer Rainer Rindfleisch sieht sich mit seiner Mannschaft gut aufgestellt und ist bereit für neue Lösungen rund um Brief und Paket.

Im Interview mit dem Postmaster Magazin beantwortet die Leiterin Unternehmensstrategie Sybille Stöckle-Luschitz unsere Fragen zu sinkenden Briefpostmengen, der wachsenden Konkurrenz von elektronischen Medien, neuen Aufgaben für Postprofis und wie man unbeirrte Stabilität mit erfolgreichen Schritten in die neuen Zeiten verbinden kann.

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Bürgerbüro der Zukunft

Kennzeichen einer Smart City sind moderne Informations- und Kommunikationstechnoiogien, die die Lebensqualität der Bürger und die Wettbewerbstähigkeit der Unternehmen nachweislich erhöhen. Auf Initiative von Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec wurde das Innovationsnetzwerk Living LaB gegründet, bestehend aus Vertretern von Wirtschaft, Forschung und Stadtverwaltung. Als Geschäftsstelle im Referat „Nachhaltige Stadtentwicklung“ in der Stadtverwaltung verankert, ist diese Konstellation in Europa, laut einer Benchmark-Studie des Fraunhofer instituts, einmalig.
Die Verbindung verschiedener Disziplinen ermöglicht es, Forschungsideen und innovative Lösungen in der Stadt zu erproben. Ein Beispiel wird derzeit im Ludwigsburger Bürgerbüro getestet. Beantragte Personalausweise und Reisepässe sollen an einem 24/7-Terminal des Netzwerkpartners Kern GmbH, abgeholt werden können. Der Terminal prüft über einen Fingerabdruck-Scan die Identität des Besitzers. Getestet wird das Projekt ein Jahr lang, um zu prüfen, ob die technische Lösung bestehende Prozesse optimiert.

Ganzer Artikel: WINGS-Magazin-Smart-Terinals.pdf